Am 27. und 28. März 2025 fand in Fürth der erste »Bildungskongress Rettungsdienst« statt. Rund 350 Lehrkräfte aus Rettungsdienstschulen, Schulleitungen, Praxisanleitungen sowie zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten in der dortigen Stadthalle über neue berufspädagogische Konzepte, um das Rettungsfachpersonal noch besser als bisher aus-, fort- und weiterbilden zu können. Ein besonderes Highlight der zweitägigen Veranstaltung war die Gründung eines Bundesverbandes für Bildung im Rettungswesen (BVBRW).
Prof. Dr. Harald Karutz, Professor für Psychosoziales Krisenmanagement an der MSH, stellte auf dem Kongress Zwischenergebnisse aus einem laufenden Forschungsprojekt vor. Darin geht es um die Entwicklung einer bereichsspezifischen, kompetenzorientierten »Bevölkerungsschutzdidaktik«. Prof. Dr. Klaus Runggaldier, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Professor für Medizinpädagogik an der MSH, referierte über die Anforderungen, denen Lehrkräfte an Rettungsdienstschulen aktuell und in Zukunft gerecht werden müssen.
Besonders erfreulich war außerdem: Zahlreiche Studierende sowie Absolvierende der MSH waren nicht nur als interessierte Teilnehmende vor Ort, sondern waren auch selbst als Referentinnen und Referenten aktiv. So ist der erste »Bildungskongress Rettungsdienst« nicht nur ein anspruchsvoller fachlicher Austausch unter Expertinnen und Experten gewesen, sondern auch ein vertrautes Wiedersehen mit sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen. Über das Engagement unserer Studierenden sowie unserer Absolvierenden freuen wir uns sehr.
Weitere Informationen:
Bildungskongress Rettungsdienst
Bundesverband für Bildung im Rettungswesen (i.G.) (BVBRW)
Projekt BeSchuDi